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Willkommen bei der Bürgerinitiative für Asyl St. Leon-Rot

Interkulturelles Training für Ehrenamtliche unserer BI ASYL

Die Diakonie bietet Ehrenamtlichen der BIA Asyl ein kostenloses Interkulturelles Traing an zwei Tagen im SALERO in St. Leon-Rot an. Ehrenamtlich engagierte können sich anmelden per Mail: info@asyl-st-leon-rot.de.

Termin: 20. und 27. September 2016, jeweils von 10 bis 17 Uhr

mehr Infos hier

 

Für ein gutes Zusammenleben

MITEINANDER.
FÜREINANDER.
DURCHEINANDER.


Die Gemeinde, die evangelische und katholische Kirche, die Daikonie, Caritas und BI ASYL in St. Leon-Rot haben sich zusammen getan - mit einem gemeinsamen Ziel: ein gutes Zusammenleben von Einheimischen, Zugezogenen und Geflüchteten in unserer Gemeinde zu fördern. Wir stehen gerne zur Verfügung bei Fragen, Anregungen und Sorgen im Zusammenhang mit der Integration von Flüchtlingen. 

Unterstützend zum Thema "Fremdsein und Heimat" bieten wir bei einigen Veranstaltungen unseres Netzwerkes die Gelegenheit, die Werte- und Lebensvorstellungen anderer kennenzulernen und offen zu diskutieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eröffnung Metropolink in Rot

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Außenfassade des Schuhhaus Back verwandelte sich im Laufe einer Woche in ein überdimensionales Gemälde. Die Eröffnung des Metropolink Streetart-Festivals war ein kulturelles Highlight mit Live-Musik und Staßentanz. Wir öffneten am Abend unsere Räume und boten ein internationales Buffet, gezaubert von der internationalen Küchencrew des BIA SALEROs. Schön, dass so viele Menschen gekommen sind und sich für unsere unsere Arbeit interessieren.

Danke Tanja Steger für die tollen Fotos!

 

Radexpedition am Sonntag, 10. Juli

 

 

Das Fahrradexpeditionsteam, bestehend aus 19 Teilnehmern aus den fünf Ländern Afghanistan, Deutschland, Eritrea, Frankreich und Syrien, auf der Fahrradtour vom SALERO zum See im Hochholzer  Wald und zurück, hat alle im Weg stehenden Hindernisse überwunden. Am vergangenen Sonntag war beim Start im Ort das Wetter hochsommerlich warm und wir waren froh, als wir den Schatten und die frische Luft des Waldes erreicht hatten. Hier ließ es sich angenehm radeln. Gegen 12 Uhr kamen wir am Waldsee an, und genossen bei einer längeren Pause die herrliche Umgebung.

Mit dabei war Aukhba, unser deutsch-arabischer Dolmetscher, der alle Erklärungen und Kommentare von Seiten unseres Expeditionsleiters Endrik perfekt simultan übersetzt hat und gleichzeitig per Smartphone einem zu spät gekommenen Vater mit drei kleinen Kindern den Weg wies. Aufgrund eines Missverständnisses war dieser bis zum nördlichen Rand des Hochholzer Waldes gefahren und wartete dort in der Nähe des neuen Parkhauses der SAP, wo wir ihn abholten. Gemeinsam ging es zum Waldsee  und von dort aus wieder in Richtung St. Leon-Rot. Wie bei jeder Gruppenradtour, die etwas auf sich hält, erlebten auch wir den Klassiker aller Pannen: nach ein paar Minuten erneutem Radeln hörten wir deutlich ein allseits bekanntes Zischen: Catherines Rad näherte sich dem Zustand eines Plattfußes. Wir dachten: "kein Problem, das regeln wir auf die Schnelle", denn Endrik hatte am Tag zuvor ein spezielles Pannennotfallspray gekauft!  Aber – wie konnte es anders sein - es  funktionierte nicht! Also musste der Schlauch nach der herkömmlichen Methode geflickt werden.

 

Damit keine Zeit verloren ging, stieg Catherine auf das Rad von Munzer, und weiter ging die Tour. Das Team der Mechaniker,  Stephan und Munzer bleiben zurück.

Auf weichem Moos wurde noch einmal eine Pause eingelegt und Walderdbeeren gepflückt, die dann später im SALERO gewaschen und verspeist wurden. An der nächsten Wegkreuzung trafen wir wieder überraschend Stephan. Was war geschehen?  Der Reifen ließ sich nicht flicken. Das Loch war zu groß, und das Rad musste geschoben werden.

Das jetzt aufgetauchte logistische Problem à la "Reise nach Jerusalem" haben wir folgendermaßen gelöst:

Die kleine Jamal setzte sich zu Rim in den Fahrradanhänger von Achmad.  Malak übernahm das Fahrrad von Jamal. Silvia radelte das Kinderrad von Malak, und Catherine übernahm das Rad von Silvia. Stephan fuhr mit seinem eigenen Rad, das defekte Rad neben sich herschiebend. 

 

 

Im SALERO wurden wir schon vom Verpflegungsteam mit kühlen Getränken und frischem Salat erwartet. Unsere Italienerin Anna hatte mit ihrem Internationalen Team ein perfektes Essen vorbereitet.  Nach dem Salat gab es original italienische Spaghetti mit einer herrlichen Tomatensoße, die aus frischen Tomaten, Olivenöl, frischen Kräutern, Knoblauch und geriebenen Parmesankäse zubereitet war. Zum krönenden Abschluss dann Café, Tee und Dolci. 

Mit interessanten Gesprächen saßen wir noch lange gemütlich zusammen.

 

 

 

 

 

Gesprächtermin mit Lars Castellucci

Am 20. Juli, 17.30 Uhr, besucht uns der SPD-Bundestagsabgeordnete in den Räumen der BIA SALERO, um mit uns darüber zu sprechen, wie Integration gelingen kann. Wer gerne dazu kommen möchte, bitte anmelden unter info@asyl-st-leon-rot.de

 

 

Erstes offenes Café am nächsten Sonntag

Wir öffnen jeden 1. Sonntag im Monat unsere Türen des BiA SALERO für ein offenes Café. Unser Begegnungscafé bietet St. Leon-Roter Bürgerinnen und Bürgern und Flüchtlngen die Gelegenheit, sich kennenzulernen. Hier können Menschen, die neu in unserer Gemeinde sind und Einheimische zusammen finden.

Wir sorgen für Kaffee, Tee und Kuchen und freuen uns über jeden, der mit uns den Nachmittag verbringt.

Café für Alle: Sonntag, 3. Juli, 14.30 bis 18 Uhr

 

 

 

Laden für Alle - dienstags und donnerstag geöffnet


Unser " Laden für Alle" kurz LfA genannt, liegt im Hinterhof des SALERO. Wir verkaufen die gespendeten Waren an alle Bürger in SLR sowohl an Flüchtlinge als auch Einheimische. Sie finden hier Kleider für Jung und Alt, aber auch Kinderbedarf, Spiele sowie Geschirr, Besteck und vieles mehr...
Die Preise liegen i.d.Regel bei 0,50 Cent bis 2.- , für Hochwertiges auch 5.- bis 10.- €.
Reinschauen und Umsehen lohnt sich auf jeden Fall.

Öffnungszeiten: 

dienstags von 10 - 12 und 
donnerstags von 16 - 18 Uhr

Mehr Infos hier

 

 

Eröffnung unserer Begegnungsstätte BIA SALERO am 04. Juni 2016

Viele waren gekommen zur offiziellen Eröffnung der BIA SALERO am vergangenen Samstag, sowohl die St. Leon-Roter Bevölkerung, viele unserer BIA aber auch fast alle im Ort wohnenden Flüchtlinge. Leider machte uns der strömende Regen einen Strich durch die Rechnung und die Begrüßung musste nach innen verlegt werden, so dass der Schulungsraum nicht alle Gäste fassen konnte. Die Tische im Schulungsraum wurden zur Seite geschoben und die Besucher quetschten sich in den ehemaligen Verkaufsraum der Metzgerei Speckert.

Gabi Dörflinger von der BI Asyl begrüßte alle Anwesenden, darunter 

Herrn Dr. Eger, Frau Wendler und Herrn Woschek. Der Dank von Seiten der BI Asyl ging an die Gemeinde für die Renovierung der Räume sowie an die evangelische Kirche, die diese für uns anmietet. Ein besonderer Dank ging an die Ehrenamtlichen Silvia Schau, Gerd Schmidt, Elvira Maga, Andrea Arnhold, Jutta Eichstädter, Munzer Mahmoud, Jawad Haidari, Endrik Ebel, Tobias Rehorst, Hans Bechberger, die bei der Renovierung und Ausstattung der Räume sehr viel geleistet haben. Sowie an alle Ehrenamtlichen der BI, die mit ihrer klaren Positionierung für Schutzsuchende ein wichtiges Zeichen in der Gemeinde setzen. Dass das nicht immer einfach ist und das Engagement auch auf Kritik stößt - gerade nach Ereignissen wie Silvester oder der aktuellen Festnahme eines Terrorverdächtigen in Leimen - unterscheidet das Ehrenamt in der Asylarbeit von den meisten anderen.

"Die Ehrenamtlichen sind es, die über die BI hinaus in die Gemeinde wirken und für ein offenes St. Leon-Rot werben. Unser Ehrenamt fordert neben dem menschlichen Aspekt auch ein gesellschaftspolitisches Statement für Geflüchtete," so Gabi Dörflinger.  "Pfarrerin Wendler brachte den Namen unserer Gemeinde Sankt Leon-Rot mit einer Bibelstelle in Verbindung, in der es heißt Gastfreundschaft sei heilig und würde im Ort gelebt, Pfarrer Woschek segnete die Räume.

Für die Besucher gab es Crepes an Elviras Stand, Grillwürste, ein großes Kuchenbuffet mit deutschem und syrischem Kuchen, arabischen Tee und vieles mehr. Überall waren auch unsere Geflüchteten im Einsatz: Eyob als Bierzapfer, Munzer und Jawad, die Grillmeister, und Biniam und Filmon in der Küche. Auch der "Laden für alle" war den ganzen Tag über ein Besuchermagnet.

Pünktlich zum bunten Musikprogramm, zusammengestellt von Matthias Fuchs, schien die Sonne. Ein Höhepunkt am Nachmittag war der Auftritt von Malak, ein 9jähriges syrisches Mädchen, die zusammen mit Matthias Gitarre spielte und dazu sang - ein bewegender Moment nicht nur für die Eltern Munzer und Thanaa, die seit fast einem Jahr in unserer Gemeinde leben. Es folgte ein Auftritt von Youssuf und seiner türkischen Band aus Frankfurt, bei dem spontan getanzt wurde. Sound Style lieferten im Anschluss das Kontrastprogramm mit schönen Popsongs und die Band Spurensuche mit ihren großartigen Sängerinnen und Sängern boten eher nachdenkliche Stücke. Ganz zum Schluss gab es noch einen Überraschungsauftritt von Vanessa und Rainer Kraft, die auf dem Weg zum Malscher Markt noch bei uns vorbei geschaut haben und die Stimmung  nochmals anheizten. Alle Künstler sind ohne Gage aufgetreten - herzlichen Dank dafür.

Wir freuen uns sehr, dass die Bevölkerung die Gelegenheit wahrgenommen hat, die Räume zu besichtigen, mit Flüchtlingen in Kontakt zu treten und die BIA kennenzulernen. Dazu wird es auch zukünftig regelmäßig Gelegenheit geben. Die Bevölkerung ist eingeladen.

Fotos von der Eröffnung auch auf unserer facebook-Seite!

Der "Laden für Alle"ist geöffnet:

Dienstags von 10 bis 12 Uhr & Donnerstags von 16 bis 18 Uhr

Offenes "Café für Alle" 

1.  Sonntag im Monat,  14.30 bis 18 Uhr

 

Hier geht es zum RNZ-Artikel über unser Fest!

 

 

Einladung

Es ist soweit - nach langen Renovierungsarbeiten und zahlreichen ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen sind sie fertig: die Begegnungs- und Unterrichtsräume sowie unser "Laden für Alle". Das möchten wir gerne mit einem Fest feiern. Wir laden die Bevölkerung herzlich zum Eröffnungsfest unserer Räumlichkeiten BIA SALERO (Bürgerinitiative Asyl SAnkt LEon ROt) ein. Sie werden staunen, was aus der Metzgerei Speckert und dem angrenzenden Schlachthaus entstanden ist. Bis gestern wurde hier geputzt, gestrichen, dekoriert. 


Wann?  

4. Juni 2016 von 10 bis 20 Uhr
Wo?  Hauptstraße 113, OT Rot


Was?
11 Uhr: Offizielle Einweihung durch Bürgermeister Dr. Eger, Pfarrerin Katharina Wendler von der evangelischen Kirche und Pfarrer Manfred Woschek von der katholischen Kirche.
13 Uhr: Präsentation unserer BI ASYL St. Leon-Rot und Freifunk

Kulinarisches: Crepes & Gegrilltes, Kaffee & Kuchen, arabischer Tee und Süßes, offenes Bier & Alkoholfreies, Hugo & Lillet

Wir bieten ein kleines kulturelles Programm mit Musik und Kinderaktivität.
Der "Laden für Alle" ist geöffnet. Hier findet man für wenig Geld Kleidung, Schuhe, Haushaltsgegenstände, Kinderbedarf uvm.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was aus einem dunklen Raum werden kann, wenn viele Hände zusammen helfen und kreative Köpfe am Werk sind! 

 

 

Team BIA Salero beim Frühlingslauf in Rot

GUT gelaufen - anders kann man es nicht sagen. Einige Tage vor dem Frühlingslauf in Rot haben wir uns entschlossen, mit einem kleinen Team anzutreten. Auf die Schnelle wurden Laufschuhe organisiert - herzlichen Dank an die Aktiven des TSV Rot - die auch adhoc passten. Mit dabei waren Filmon und Biniam aus Eritrea, Jawad aus Afghanistan und Gabi von der BI Asyl.

Vor dem Start haben wir Kibram Issac aus Eritrae getroffen, ein Freund der bei uns lebenden Eritraer, der für die LG Kurpfalz von Sieg zu Sieg eilt.

 

Beim Frühlingslauf des TSV Rot haben wir einiges gelernt:

1. Perfekt passende Laufschuhe werden überbewertet.

2. Laufkleidung aus Hightech-Material ist überflüssig.

3. Naturtalente kommen ohne Training aus.

4. Sport verbindet Nationen und Generationen.

Den Halbmarathon in Rot 2016 hat Kibrom (rechts) souverän mit 1.11 h gewonnen. Auch "unsere" Jungs haben Potential - ganz ohne Training sind sie losgelaufen und haben sehr sehr gute Zeiten abgeliefert.

- Filmon 43.09 Minuten
- Biniam 46.38 Minuten
- Jawad 51.42 Minuten
- Gabi 66.28 Minuten

Wir sind uns sicher, dass der ein oder andere beim Lauftraining demnächst aufschlagen wird.

Eröffnungsfest
Das Eröffnungsfest unserer Räumlichkeiten BIA Salero in der Hauptstr. 113 findet am 4. Juni 2016 von 10 bis 20 Uhr statt. Geboten wird ein kleines kulturelles Programm mit Live-Musik und Kinderaktivität. Auch unser "Laden für Alle" wird geöffnet sein.

Es gibt Crêpes und Gegrilltes sowie Kaffee und Kuchen.

 

 

Infoveranstaltung der Gemeinde zum Thema Flüchtlinge in St. Leon-Rot

Am 2. Mai fand im Harres eine Info-Veranstaltung der Gemeinde mit den Bundestagsabgeordneten Stephan Harbarth und Lars Castellucci sowie Bürgermeister Alexander Eger, Benjamin Schwalb und Simone Schuster und Gabi Dörflinger von unserer BI Asyl statt.  Wir stellten unsere Arbeit vor und warben um Mitarbeit und Unterstützung von Seiten der Bevölkerung.

Hier geht es zum RNZ-Artikel

 

Unterstützung von REWE in St. Leon-Rot

Ganz schnell hat sie zugesagt: die Marktleiterin Enes Ergin von REWE St. Leon-Rot, als es bei unserer Anfrage um die Unterstützung der Flüchtlinge ging. Die Idee für die ankommenden Flüchtlinge ein Begrüßungspaket mit Lebensmittel zu schnüren fanden wir sofort klasse. Gespendet wurden 100 Taschen mit Tee, Schokolade, Nudeln, Reis u.a., die die Marktleiterin selbst gepackt und uns übergeben hat.

Sobald Flüchtlinge in St. Leon-Rot ankommen, nehmen wir auf Wunsch Kontakt auf, um herauszufinden, ob Hilfe benötigt wird und ob alles Notwendige vorhanden ist. Mit dem Lebensmittelpäckchen können wir nun ein kleines Willkommensgeschenk mitbringen. Mit im Gepäck haben wir außerdem einen Infoordner, den wir in 16 Sprachen ausdrucken können mit vielen Informationen über das Leben in Deutschland, über Rechte und Pflichten sowie viele praktische Tipps wie Ortsplan, Adressen von Schulen, Ärzten, Einkaufsmöglichkeiten.

 

Das deutsch-afghanische Kochduell

Nachdem wir letzte Woche ein leckeres afghanisches Reisgericht gekocht und gegessen haben, gab es am vergangenen Samstag eine original süddeutsche Speise. Der Arbeitskreis Freizeit der BI Asyl lud die hier lebenden Flüchtlinge in die evangelische Kirche zum gemeinsamen Kochen und Essen ein. Nach langer Diskussion im Vorfeld entschieden wir uns für ein vegetarisches, regionales Essen, das für einige von uns als DAS Lieblingsgericht schlechthin gilt: Kartoffelsuppe und Dampfnudeln. 

Ein kleines Team erledigte die Einkäufe und bereitete den Hefeteig vor. Gemeinsam wurden dann die Zutaten für die Suppe geschnippelt, die Vanillesoße gerührt und die Dampfnudeln im eigens angeschleppten gusseisernen Topf gebacken. Fluffig aufgegangen und - wie es sich gehört - mit einer dicken Salzkruste dazu eine herrliche Vanillesoße schmeckte es Köchen sowie den kleinen und großen Gästen wunderbar. 

Wir stellten fest, dass über den eigenen Tellerrand zu schauen und das Fremde ein bisschen besser kennenzulernen, ganz gut gelingen kann, wenn man gemeinsam die Kochtöpfe rührt. Bei der Frage, warum die Dampfnudel Dampfnudel heißt, mussten wir allerdings passen - Dampf kommt natürlich von der im Topf entstehenden heißen Luft, aber die Nudel konnten wir nicht schlüssig auflösen. Wie heißt es so schön? Deutsche Sprache, schwere Sprache!

Unsere Kochaktivität "Über den eigenen Tellerrand schauen" werden wir sicher wiederholen. Wer das Kochduell am Ende gewinnen wird, muss sich noch herausstellen.

An dieser Stelle noch herzlichen Dank an Frau Wendler, die uns die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.

 

Minis helfen wo der Schuh drückt

Die "Minis" aus Rot waren spontan bereit, in unserem "Lager", das zu einem Second-Hand-Laden aufgepeppt wird, mitzuhelfen. Sie sägten, hämmert und schleiften, was das Zeug hält und können mit dem Ergebnis zufrieden sein. In wenigen Stunden entstanden mehrere Schulregale, die sich sehen lassen können! 

Am vergangenen Wochenende hatten wir tatkräftige Unterstützung von den Ministranten aus Rot. Diese hatten noch Kapazitäten frei im Rahmen der „Aktion Frühjahrsputz“, bei der auf Wunsch der der Bevölkerung bei der Gartenarbeit geholfen wird. Auf unsere Anfrage hin erklärten sie sich spontan bereit, uns am Wochenende in unserem „Lager“ zu helfen. Dieses befindet sich hinter der ehemaligen Metzgerei Speckert/Ehehalt. In dem renovierungsbedürftigen Gebäude, das uns als Übergangslösung zur Verfügung gestellt wurde, ist immer etwas zu tun. Zahlreiche Kleiderständer wurden schon gebaut, aber für die gespendeten Schuhe fehlten noch Regale, die am Wochenende gebaut werden sollten. Wenn das Lager fertig eingerichtet ist, soll es dort möglich sein, zu festen Uhrzeiten in der Woche zu sehr geringen Preisen Kleider, Spielsachen oder Kleinmöbel zu erwerben. Dieser „Laden für Alle“ – wie er jüngst getauft wurde, ist auch ein Angebot für Alle. Für Flüchtlinge, die unserer Gemeinde zugewiesen werden, aber auch für alle anderen Bürgerinnen und Bürger, die gerne Second-Hand einkaufen möchten –daher eben „Laden für Alle“. Gemeinsam mit mehreren Ministranten bauten Ehrenamtliche der Bürgerinitiative den Samstag über Schuhregale zusammen, da wurde gesägt, gebohrt, geschliffen und geschraubt. Herzlichen Dank für die Unterstützung!

 

Neue Infos von der Gemeinde

Die Gemeinde teilt mit, dass im Laufe des Jahres 2016 mit 81 Flüchtlingen in St. Leon-Rot gerechnet werden kann. Im nächsten Jahr könnte sich die Zahl in etwa verdoppeln. Die Asylsuchenden werden dezentral in kleineren Wohneinheiten, verteilt auf beide Ortsteile, sowie in einer Unterkunft in Schiff II für 38 Personen, untergebracht. Diese soll bis zum Herbst 2016 fertig gestellt werden. Viele Flüchtlinge, die zu uns kommen, haben eine dauerhafte Bleibeperspektive, weil sie in ihrer Heimat wegen Krieg oder Verfolgung bedroht sind. 

Flüchtlinge brauchen "viel Mensch"

Was sie vor allem benötigen ist "Viel Mensch". Das wollen wir und die zuständigen Sozialarbeiterinnen sowie unser Flüchtlingsbeauftragter Ihnen bieten. Wer uns gerne unterstützen möchte, bitte einfach eine Mail schicken an: info@asyl-st-leon-rot.de
 

BI-Asyl-Treffen am 19.02.2016

Zum ersten Mal trafen sich die Bürgerinitiative Asyl St. Leon-Rot in den zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten der katholischen Kirche in Rot. Und weitere Premieren standen auf dem Programm. Zum einen die Vorstellung der Sozialarbeiterinnen und des Flüchtlingsbeauftragten der Gemeinde St. Leon-Rot – sowie die Vorstellung der verantwortlichen Ansprechpartnerin des Projektes „WABE“ vom Diakonischen Werk. 
Auch neue, ehrenamtlich motivierte Gesichter wurden in den Reihen der Bürgerinitiative herzlich willkommen geheißen. 
Die Vorstellung der Sozialarbeiterinnen, des Flüchtlingsbeauftragten und des Projekt „WABE“ nahm viel Zeit in Anspruch, die gerne investiert wurde. Schließlich sollen alle Bürgerinnen und Bürger von einer guten Arbeit und ebenso guten Zusammenarbeit der Gemeindemitarbeiter/-innen und der Bürgerinitiative Asyl St. Leon-Rot profitieren – nicht zuletzt natürlich auch die Flüchtlinge. 
Die Stelle der Sozialarbeiterin teilen sich 2 erfahrene Damen zu gleichen Teilen. Simone Schuster und Barbara Bailey. Als Flüchtlingsbeauftragter unterstützt Benjamin Schwalb ebenso die Integration und das Zusammenleben in St. Leon-Rot nachhaltig.
Die Sozialarbeiterinnen Frau Bailey und Frau Schuster kümmern sich um die Abstimmung mit anderen Behörden und Ämtern (z.B. Gesundheitsamt), unterstützen beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen, vermitteln Deutsch- oder/und Integrationskurse bzw. weiterführende Weiterbildungsangebote. 
Der Flüchtlingsbeauftrage Benjamin Schwalb wird sich um die Unterbringung der Flüchtlinge kümmern. Außerdem wird er die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen und so für mehr Transparenz und Aufklärung sorgen. 
Sogleich sorgte er für mehr Transparenz indem er mitteilte, wann, wie viele Flüchtlinge nach St. Leon-Rot kommen können. Lt. Auskunft des Landkreises sollen es 2016 81 Flüchtlinge sein. Voraussichtlich kommen diese mehrheitlich ab dem 2. HJ 2016 nach St. Leon-Rot. 2017 sollen es dann nach aktuellem Kenntnisstand 160 Flüchtlinge werden. 
Wer die Mitarbeiter/innen der Gemeinde bei der Arbeits- und Wohnungssuche unterstützen möchte, ist aufgefordert, sich einfach zu melden. Gerade Vereine und potentielle Arbeitgeber spielen eine wichtige Rolle in der Integrationsarbeit. 
Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit haben wir in Zusammenarbeit mit dem Privatgymnasium Rot im Rahmen der Projekttage unsere Arbeit vorgestellt. Verschiedene Schutzsuchende stellten Ihre Fluchtgeschichte vor und beantworteten viele Fragen. Die Ergebnisse wurden den Eltern mit erarbeiteten Plakaten und einem Film präsentiert. Beeindruckend, was dort in kurzer Zeit geschaffen wurde. Macht dieses Beispiel Schule für andere Lerneinrichtungen? 
Eine weitere gute Nachricht! Wir sind Teil des Projektes „WABE“ – 5 Gemeinden wurden in dieses Projekt aufgenommen – die anderen Gemeinden sind Sandhausen, Schwetzingen, Ketsch und Hockenheim. Ziel des Projektes ist die Förderung integrativer Projekte, Runde Tische mit Vertretern der Initiativen, Kirchen und Vertretern der Gemeinde. Unsere Ansprechpartnerin ist Frau Claudia Conrad von Heydendorff vom Diakonischen Werk aus Wiesloch. 
Im Rahmen einer angeregten Runde, eingeleitet von der Vorstellung von Frau von Heydendorff, wurde seitens der Bürgerinitiative gemeinsam beschlossen, dass wir auch ein Angebot für andere Bedürftige schaffen. Die Sozialarbeiterinnen klären den aktuellen Bedarf mit dem zuständigen Jungendamt. 

Der "Laden für Alle" wird bald eröffnet

Zu unserem Angebot für Alle gehört auch der „Laden für Alle“ – unser Lager ist prall gefüllt mit allerlei Spenden. Alle Bürger/-innen können dort einkaufen. 
Es gibt vor allem Kleidung für Kinder, Damen und Herren, Spiele, Geschirr, Schuhe. Möbel gehören nicht zum Sortiment, sondern können aufgrund von Platzmangel nur bedarfsorientiert vermittelt werden. 
Die regelmäßigen Öffnungszeiten sind derzeit noch in Abstimmung und werden rechtzeitig bekanntgegeben. Auch hier freuen wir uns über jedwede Unterstützung im Verkauf. 
Ein weiterer wichtiger Baustein in der Integrationsarbeit – Deutsch Kurse - wird von der SAP SE intensiv gefördert. Es sind Anfänger-Kurse (basierend auf dem Tannhäuser Modell) die täglich in Walldorf und Wiesloch entweder vormittags oder am frühen Abend angeboten werden. Aktuell werden noch ehrenamtliche Lehrer/innen gesucht. Immer 2 Lehrer/innen arbeiten in einer Gruppe. Flexible Einsatzmodelle sind möglich, die Abstimmung der unterschiedlichen Lehrer erfolgt über eine Plattform im Web - von SAP entwickelt und zur Verfügung gestellt. Die Qualifikation der Lehrer/in kann vielschichtig sein, jedenfalls ist keine pädagogische Ausbildung notwendig und jede/r motivierte Bürger/in, ausgestattet mit profunden Deutschkenntnissen, kann jederzeit einsteigen. 
Alles in allem können wir resümieren: Wir sind gut aufgestellt für 2016 und 2017. Die Gemeinde, die Kirchen, die Bürgerinitiative sowie viele Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde St. Leon-Rot nehmen die Herausforderung an! 


Wer Kontakt aufnehmen möchte, bitte eine Mail an info@asyl-st-leon-rot.de

 

 

Projekttage "Heimat in der Fremde" am PG St. Leon-Rot

Ousubi, Abderachman oder Alfusaney - das sind Namen, die im sozialen Umfeld von Lisa, Anna und Tim eher unbekannt sind. Neu für die 25 Schülerinnen und Schüler des PG St. Leon-Rot waren nicht nur die Namen sondern auch die Menschen und deren Geschichten, die dahinter stecken. Acht Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Gambia und Libyen beteiligten sich am Projekt "Heimat in der Fremde" der beiden Lehrerinnen Frau Uthmann und Frau Tobian des PGs und Gabi Dörflinger von der BI Asyl St. Leon-Rot.

Die Projektklasse behandelte drei Tage lang das Thema Flüchtlinge, Fluchtursachen und Suche nach einer neuen „Heimat in der Fremde“ und präsentierten die Ergebnisse anschließend mit Plakaten und einem Film in der Schule.

Eindrucksvoll schilderten die Gäste aus dem nahen Osten und Afrika ihre Situation zuhause, ihre Fluchtgründe und wie sie nach Deutschland gekommen sind. Sie beantworteten die vielen Fragen zu ihrer Heimat und ihrer Situation hier in Deutschland. Vor allem Dr. Nabeel A., der sein Medizinstudium in Syrien abgeschlossen hat, beeindruckte mit seinem fast perfekten Deutsch nach nur 6 Monaten Aufenthalt und weiteren 4 Sprachen, die er spricht. Er lebt derzeit in der Gemeinschaftsunterkunft in Walldorf. Dort ist er in einer großen Halle, die mit Bauzäunen unterteilt ist, in einer Parzelle mit sechs Betten, einem kleinen Tisch, Kühlschrank, Geschirr und Fahrrädern untergebracht. Derzeit wartet er auf einen Praktikumsplatz in einer Klinik und einen Aufenthaltstitel. "Ich nutze die Wartezeit, um zu lernen und zu lesen - von "Spiegel" über die "Zeit" sowie natürlich Fachliteratur", antwortet Nabeel auf die Frage, mit was er sich beschäftigt.

Schwieriger ist die Situation für die Afrikaner und Afghanen, für die ein Bleiberecht ungewiss ist. Alle gehen derzeit in einen Deutschkurs und hoffen darauf, möglichst lange unterrichtet zu werden. Vor allem diejenigen, die in ihrer Heimat keine Schule besuchen konnten, sind glücklich, hier endlich lesen und schreiben zu lernen. So sieht es auch ihre Deutschlehrerin: "Lesen und schreiben zu lernen, lohnt sich immer, auch wenn es in einer anderen Sprache als die Muttersprache ist. Für Flüchtlinge, die nicht hier bleiben können, haben wir dann einen wichtigen Grundstein für weiteren Bildungsmaßnahmen gelegt, nur dass wir es hier in Deutschland tun, statt z.B. vor Ort in Afrika“, erklärte Ute von Hahn. Drei Schülerinnen konnten bei ihr am Montag nachmittag im Deutschkurs hospitieren.

Als die Frage, die der Projektklasse besonders unter den Nägeln brannte, gestellt wurde, wie die Flüchtlinge die Geschehnisse und Übergriffe in der Silvesternacht beurteilen würden, wurde es sehr still im Raum. Mit einfachen aber bildhaften Worten beschrieb Jawad aus Afghanistan, dass die Bäume in einem Park zwar der Art nach die gleichen sind, sich aber beim Betrachten wesentlich unterscheiden würden und bat darum, Flüchtlinge als Individuen zu sehen und nicht pauschal zu verurteilen.

Sie distanzierten sich von den Geschehnissen vehement und forderten, dass die Täter bestraft werden. Von Seiten der BI Asyl kam der Hinweis, dass viele Ehrenamtliche in unserer Region Frauen sind und Übergriffe bisher nicht bekannt wurden.

"Mutig und bewegend" und "viel erfahren und viel gelernt", so bewertete ein Schüler die Projekttage. Auch für die Flüchtlinge war es besonderer Tag, bei dem sie mit einer Führung durch die Schule, einem gemeinsamen Mittagessen und einer extra Darbietung des Chors, einen Einblick in das Schulleben in Deutschland bekamen.

 

 

 

DREI KRIEGE - Unter die Räder der Nahostkrise gekommen

Für die meisten von uns Mitteleuropäern ist Krieg zum Glück etwas Unbekanntes, Unvorstellbares. Diejenigen älteren Mitmenschen, die noch den zweiten Weltkrieg miterlebt haben, berichten heute noch von den Schrecken dieser Zeit. Familie Mahmoud lebt seit Juni 2015, nachdem sie vor insgesamt drei verschiedenen kriegerischen Konflikten geflohen ist, endlich wieder ein Leben in Frieden in unserer Gemeinde.

Die Familiengeschichte

Vater Munzer kommt ursprünglich aus der Hafenstadt Tartus in Syrien. Er ist bereits vor mehr als 25 Jahren jedoch nach Libyen ausgewandert, weil dort zu diesem Zeitpunkt bessere Arbeitsbedingungen geherrscht haben. Dort konnte er sich erfolgreich als Bauunternehmer im Bereich Trockenbau etablieren. Zwanzig dauerhaft angestellte Mitarbeiter gehörten seinem Unternehmen an, für Projekte etwa auch in Saudi-Arabien, hatte er sogar bis zu 65 Mitarbeiter zur Verfügung.

Zwischenzeitlich hat Munzer wieder in Syrien gelebt, dort seine Frau Thanaa geheiratet, wenig später kam die Tochter Malak zur Welt. Weil das Unternehmen jedoch weiterhin in Libyen agierte, zog die junge Familie bald wieder nach Tripolis, was insofern problemlos möglich war, als Munzer eine gültige Aufenthaltserlaubnis besaß. Dort kam dann der erste Sohn Taha zur Welt.

Nach öffentlichen Protesten im Februar 2011 im Zusammenhang mit dem „arabischen Frühling“ kam es zum Bürgerkrieg in Libyen, an dem sich auch die NATO militärisch zur Unterstützung der oppositionellen Kräfte beteiligte. Die Zahl der Kriegstoten wird zwischen 10- und 50 000 geschätzt (Quelle wikipedia), auch Libyens langjähriger Machthaber Muammar al-Gaddafi kam ums Leben. Familie Mahmoud erlebte das Bombardement von Tripolis hautnah mit. 

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SCHÖNE WEIHNACHTEN!

Im Moment leben 10 Flüchtlinge in unserer Gemeinde. Dass sich das bald ändern wird, wissen viele bereits. Dr. Eger spricht von einer prognostizierten Zahl von etwa 150 bis 200 Flüchtlinge, die jedes Jahr zu uns kommen sollen. Sie werden dezentral in Häusern, die in der Gemeinde erworben oder Wohnungen, die angemietet werden konnten sowie in den noch zu bauenden Unterkünften in Schiff II und im neu entstehenden sozialen Wohnungsbau auf dem Gelände der Kramer-Mühle untergebracht.

In Zukunft werden wir noch sehr viel stärker als bisher auf die Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen sein. Deshalb sind Aktionen und Spendenaufrufe wie von der Familie Arnhold bei „Advent im Garten“ oder der Familie Beiler-Rabe zur Eröffnung der Adventsfenster vormachten, für uns sehr wichtig.

Zum einen werden wir die finanzielle Hilfe benötigen, das zeigte sich in den letzten Wochen bereits, in denen wir ein Spendenlager renoviert haben oder bei der Vermittlung und Finanzierung von Sprachkursen. Zum anderen aber auch brauchen wir die mentale Unterstützung, der Zuspruch aus der Bevölkerung, die Offenheit für Flüchtlinge etwas zu tun, sei es durch Sach-, Geld- oder Zeitspenden, die wir hier immer wieder erfahren.
Wir wissen das sehr zu schätzen, denn alle Unterstützer sind auch Helfer in der Sache, Multiplikatoren und Fürsprecher im eigenen Umfeld oder in der Gemeinde, was nicht immer einfach ist. Und natürlich ein großer Motivator für uns Ehrenamtliche.

Wir möchten uns bedanken für die Hilfsbereitschaft, die wir erleben und sind überzeugt, wenn viele zusammen stehen und anpacken, schaffen wir das. Wenn nicht eine so gut aufgestellte Gemeinde wie St. Leon-Rot, wer dann? Unsere Gemeinde ist priviligiert und hat in den letzten Jahrzehnten überproportional von den politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen profitiert. In der Vergangenheit wurde den amerikanischen Soldaten ebenso wie den vielen zugezogenen SAPler aus allen Herren Ländern ein Zuhause geboten. Nun sind es die Flüchtlinge, die nach St. Leon-Rot kommen. Sie bringen uns zwar keinen monetären Mehrwert, so aber einen kulturellen und menschlichen Zugewinn.

Ein vorurteilsfreies Klima ist das, was die Menschen, die als Flüchtlinge kommen, nun dringend benötigen, um integriert werden zu können.

Wir wünschen allen Unterstützern eine schöne, besinnliche Weihnachtszeit, in der wir uns auf die Rechte und die Würde des Menschen besinnen, die jedem zusteht – egal wo er geboren wurde!
 

Ein schönes Fest wünschen
Gabi Dörflinger, Gerd Schmidt, Silvia Schau

 

Bei unserem BI-Asyl-Treffen am 04. Dezember 2015 gab es zwei große Themen:

Zum einen empfing der Arbeitskreis „Freizeit“ einige Vertreter von Vereinen mit denen eine Zusammenarbeit besprochen wurde, wie der VfB St. Leon, FC Rot, Anpfiff ins Leben sowie einige private Anbieter von Aktivitäten wie „Haus der kleinen Forscher“ oder „ein Bauchtanzkurs“. Vielen Dank für die Bereitschaft und Offenheit Flüchtlinge in die Vereine zu integrieren – wir werden auf die Angebote sicher gerne zurück kommen.

Das zweite große Thema war Freifunk bzw. freies Internet in St. Leon-Rot:
„Freifunk ist eine soziale und zugleich sichere Sache – es ermöglicht freien Internetzugang für alle“, das versicherte uns Christoph Probst vom Verein Freifunk Rhein-Neckar e.V. Hört sich utopisch an? Christoph konnte uns das am vergangenen Freitag bei unserem BI-Treffen sehr anschaulich erklären.
Er setzt sich dafür ein, ein solches Netz hier in St. Leon-Rot zu etablieren, so dass auch Flüchtlinge und alle, die sich keinen Internetzugang leisten können, freien Internetzugang haben. Der soziale Gedanke gefällt uns und wir unterstützen diese Aktion.
Freifunk hat es sich zum Ziel gesetzt, ein frei zugängliches, öffentliches und durch Bürger verwaltetes Funknetz (WLAN) aufzubauen und zu betreiben. Unser Anliegen ist es, in der Gemeinde Teilnehmer zu finden, die bereit sind, einen Router (etwa 20 Euro) anzuschaffen und freies Internet zur Verfügung zu stellen. Christoph übernimmt die Einrichtung der Router, spielt die Software auf und unterstützt, wo notwendig.Er betonte immer wieder: „Alle Betreiber eines Routers sind über den Verein Freifunk vor rechtlichen Risiken geschützt“. Wer Interesse hat mitzumachen - einige sind in der Gemeinde bereits installiert - wendet sich direkt an Christoph Probst.
Mail: freifunk@probst.it
Mehr Infos: https://freifunk-rhein-neckar.de


 

 

 

 

 


 


 

 

 

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