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Willkommen bei der BIA

November 2020

Wer steht hinter BIA: Erfahren Sie mehr über uns und was uns bewegt

Konrad Weinacht (66)

Beim Sommerfest der BIA 2017 haben Conni und seine Frau die ersten Kontakte geknüpft und sind nicht lange danach als Familie in die BIA eingetreten. Zu der Zeit wurde jemand gesucht, der bei den Möbeltransporten unterstützt. Conni hatte das erforderliche Equipment (Auto mit Anhängerkupplung und Anhänger) und hat spontan zugesagt. 

Wenig später trat er die Nachfolge von Manfred Massinger als "Finanzchef" der BIA und somit Teil des Vorstandes an. In der BIA wird Conny mit seiner konstruktiven, besonnen und immer hilfsbereiten Art bei Ehrenamtlichen und Geflüchteten geschätzt.

Tätigkeitsbereich: Conni ist Vorstand Finanzen („Schatzmeister“) und leitet mit seinem Freund Reiner Seithel das Aufgabengebiet „Transport“ und organisiert die Möbelspenden. Wenn die Geflüchteten hier ankommen, besitzen sie manchmal nur die Kleider, die sie am Leib tragen und sind daher auf Unterstützung und Spenden – auch in Form von Möbeln – angewiesen. 

Möbelspender haben die Möglichkeit uns per E-Mail (moebel@asyl-st-leon-rot.de) oder via unserer Möbelapp zu kontaktieren. Wir holen die Möbel dann direkt ab und bringen sie idealerweise direkt zu den Geflüchteten. Dabei unterstützen sie uns auch tatkräftig. Außerdem haben wir jeden Donnerstag von 14:00 – 15:00 Uhr das Möbellager neben dem Bauhof in St. Leon geöffnet, in dem sich die Geflüchteten umschauen können, wenn sie etwas benötigen.

Darum unterstütze ich BIA: Wenn man als aktiver Helfer mitbekommt, was diese Menschen mit ihren Familien durchgemacht haben, bis sie es hierher zu uns geschafft haben, ist es für mich eine Freude meinen Teil dazu beizutragen, dass es ihnen bei uns besser geht!

Meine Vision für BIA: Meine Vision ist, dass wir Aufklärungsarbeit leisten, helfen Vorurteile abzubauen und Begegnungen sowie ein Miteinander zwischen den Bürgern von St. Leon-Rot schaffen – und dass dadurch auch unser Dorf zu einem besseren Ort und zu einer neue Heimat für die Geflüchteten wird.

DANKE Conny für Deine wertvolle Arbeit!

November 2020

Wer steht hinter BIA: Erfahren Sie mehr über uns und was uns bewegt

Bakary Demba (26)

Bakary  ist vor fünf Jahren aus seiner Heimat Gambia über Italien nach Deutschland gekommen. Er ist das lebende Beispiel für den Ausspruch: „Wer will, der kann“ – auch ohne optimale Voraussetzungen aber mit viel Durchhalte-vermögen. Wir kennen Backary schon seit 2016 aus der ehemaligen Gemeinschaftsunterkunft in Walldorf. Damals begann seine „Bäcker-Laufbahn“ mit dem Besuch der Ernährungsklasse in der Justus-von-Liebig-Schule in Mannheim. Ein Praktikum ermöglichte ihm den Einstieg in die Arbeitswelt – kurz darauf begann er seine Lehre als Bäcker bei der Bäckerei Feuerstein in Rot. Sicher kein leichter Weg – und ohne die engagierte Unterstützung des Ehepaars Feuerstein sowie die seiner Patenfamilie Mathilde, Kurt, Anna und Johannes Trunk, nicht möglich. Auch Ida, Ehrenamtliche der BIA, ist eine feste Größe im Bakary-Unterstützer-Pool. Sie trifft sich einmal pro Woche, um Deutsch und andere Berufsschulinhalte zu pauken. Zurzeit macht Bakary seine Ausbildung zum Bäcker im dritten Lehrjahr. Er ist ein humorvoller, optimistischer und fleißiger Mensch.

Das gefällt mir an Deutschland: Die meisten Leute sind sehr nett zu mir, es herrscht nicht so eine große Armut wie in Gambia und man kann hier sehr gutes Brot essen. 

Das vermisse ich aus meiner Heimat: Ich vermisse meinen Bruder. Meine Eltern sind leider sehr früh verstorben. Das gute Wetter fehlt mir auch, in Gambia ist es nicht so kalt wie hier. 

Das schönste Erlebnis mit BIA: Der Faschingsumzug in Rot mit BIA hat mir sehr gut gefallen, die Feier war sehr lustig, aber auch der Mathe- und besonders der Deutschunterricht machen mir immer viel Spaß.

Diese Erfolge habe ich dank der Unterstützung von BIA bereits erzielt: Dank BIA habe ich sehr gut Deutsch gelernt. Und sie haben mir geholfen, Praktikumsplätze zu finden. Außer-dem haben sie den Kontakt zu meiner Patenfamilie hergestellt, durch die ich nicht mehr so alleine bin und Familienanschluss gefunden habe. Ich weiß, wenn ich Probleme habe, kann ich zu BIA kommen.

Meine Ziele: Ich möchte meine Ausbildung fertigmachen und dann als Bäcker arbeiten, damit ich ein gutes Leben führen und zum Beispiel in eine eigene Wohnung ziehen kann. 

Wir drücken fest die Daumen für die Ausbildung und danken allen Beteiligten ganz herzlich. Bakary, wir sind stolz auf Dich – weiter so!

 

Famile Trunk

Die Familie Trunk ist wie eine zweite Familie für Bakary. Sie kamen vor etwa drei Jahren auf die BIA zu, mit dem Wunsch jemanden direkt zu unterstützen. Der Kontakt zu Bakary war schnell hergestellt – eine echte „Win-Win- Situation“, da Kurt Trunk in der Berufsschule von Bakary als Lehrer tätig ist. Sie haben ein freundschaftliches Verhältnis, helfen und unterstützen in allen Lebenslagen – das wichtigste ist aber, dass sie immer ein offenes Ohr und ihr Haus haben.

Darum unterstütze ich BIA: Weil wir es wichtig finden, dass die Flüchtlinge nach ihrem langen, gefährlichen Weg zu uns möglichst viel Unterstützung und Hilfe bekommen.

Das habe ich dank der Zusammenarbeit mit den Geflüchteten gelernt: Sowohl die Geduld als auch den Humor nicht zu verlieren.

Diese Erfolge haben wir bereits erzielt: Bakary kam mit geringer Schulbildung und wenig Sprachkenntnissen hierher und befindet sich nun bereits im dritten Ausbildungsjahr. Und wir bereiten uns schon langsam auf die Gesellenprüfung vor!!

 

 

November 2020

ACHTUNG: Einladung zur Mitgliederversammlung am 25.11.20 im SALERO

Am Mittwoch, den 25. November 2020, findet um 19 Uhr die Mitgliederversammlung unseres Vereines statt. Unsere 2. Vorsitzende Jutta Eichstädter wird aus dem Vorstand ausscheiden, bleibt aber weiterhin aktiv im Verein. Wir werden deshalb eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger wählen.

Bitte beachten: unsere Mitgliederversammlung kann NICHT wie geplant im Harres stattfinden, da dieser geschlossen ist. Deshalb bitten wir alle, online teilzunehmen. Wir sorgen dafür, dass die Online-Anmeldung technisch einfach ist und machen vorab einen Testlauf, damit alle dabei sein können.

Tagesordnung:

TOP 1: Begrüßung

TOP 2: Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung

TOP 3: Feststellung der Beschlussfähigkeit

TOP 4: Bericht des Vorstandes für das abgelaufene Kalenderjahr

TOP 5: Bericht des Schatzmeisters

TOP 6: Bericht der Kassenprüfer

TOP 7: Entlastung Vorstandschaft und Kasse

TOP 8: Neuwahl des 2. Vorstandes

TOP 9: Sonstiges

 

Termin: 25.11.20, 19 Uhr

Die MGV findet als Online-Veranstaltung per Zoom statt. Alle, die teilnehmen möchten, sollten sich anmelden unter: mgv@asyl-st-leon-rot.de

Wir verschicken vorab den Link zur Anmeldung.

 

Oktober 2020

Wer steht hinter BIA: Erfahren Sie mehr über uns und was uns bewegt

Ute von Hahn (56)

Ute von Hahn ist die "Bildungsministerin" der BIA. Fragt man sie, was für die Geflüchteten das Wichtigste ist, sagt sie: Deutsch lernen, Deutsch lernen, Deutsch lernen. Was das Vermitteln von Deutschkenntnissen anbetrifft, ist Ute Vollprofi mit Herzblut. Beruflich gibt sie Integrations- und Alphabetisierungs-Kurse und privat engagiert sie sich in der BIA als Arbeitskreisleiterin Bildung und als ehrenamtliche Lehrerin. Auf ihr Konto gehen Erfolgsgeschichten von Menschen, die als primäre Analphabeten hier gestartet sind und nach fünf Jahren Deutschland erfolgreich eine Ausbildung absolviert haben. Hut ab - vor allen, die diesen Weg gehen und Hut ab, vor allen, die diesen Weg begleiten und initiiert haben. Ute koordiniert nebenbei Hausaufgabenhilfe für Kinder und Jugendliche sowie Nachhilfe für die Berufsschüler. Auch in Corona-Zeiten setzt sie ihre Arbeit konsequent fort.

Ute ist von Anfang an mit dabei – seit 2015 bei der Bürgerinitiative und seit 2017 Gründungsmitglied des Vereins.

Tätigkeitsbereich: Leitung/Orga des Arbeitskreises Bildung sowie Unterricht in Deutsch und Mathe, Unterstützung bei der Ausbildung, Hilfe bei Erstellung von Referaten, etc.

Darum unterstütze ich BIA: Menschen, die hier in Deutschland Zuflucht suchen, weil sie durch Krieg oder andere Krisen alles verloren haben oder um aus verschiedenen Gründen um ihr Leben fürchten müssen, brauchen Hilfe und Orientierung. Die BIA bietet einen Anlaufpunkt und die Möglichkeit sich auszutauschen und unmittelbare Unterstützung in vielen Bereichen zu finden. Dabei ist Sprache und Bildung einer der Schlüssel dafür, hier Fuß zu fassen. Deshalb ist es mir wichtig, ihnen Deutsch zu vermitteln, vor allem denjenigen, die nicht so ohne weiteres einen Sprachkurs bekommen oder zusätzlich zum Deutschkurs oder zur Ausbildung Unterstützung benötigen.

Mein schönstes / bewegendstes Erlebnis mit BIA: Ganz besonders bewegt mich, wenn sich zwischen Geflüchteten und unseren Helfern oder anderen Menschen aus unserer Gemeinde echte Freundschaften entwickeln. Ein schönes Erlebnis ist für mich auch immer, wenn einer unserer Schützlinge, der bei Ankunft in Deutschland kaum lesen oder schreiben konnte, die B1-Deutschprüfung geschafft oder sogar eine Ausbildung abgeschlossen hat. Auch die Hochzeit einer unserer Flüchtlinge mitzuerleben war ein Highlight. Ich liebe auch unsere bunten Feste, die ich gerade sehr vermisse!

Das habe ich dank der Zusammenarbeit mit den Geflüchteten gelernt: Einen anderen Blick auf manche Dinge und Werte. Welches Glück ich habe, dass ich in einen Land aufgewachsen bin, in dem ich sagen kann, was ich denke, in dem Frieden herrscht und ich keine Angst haben muss, von einer Bombe getroffen zu werden, in dem ich ganz selbstverständlich eine gute Bildung bekommen kann, in dem ich als Frau die gleichen Rechte wie Männer habe. Dass es ganz schön schwer ist, sich durch die bürokratischen Fallstricke durchzuhangeln – allein die Ausdrucksweise! Dass unter einer freundlichen Oberfläche ganz viel Schmerz und Leid schlummern kann. Dass es wichtig ist, eine Balance zu finden zwischen Fördern und Fordern, zwischen Überzeugen und Akzeptieren. Sich auch über kleine Erfolge freuen. 

Was inspiriert mich bei BIA: Unter dem Dach der BIA befinden sich sehr unterschiedliche Menschen, die eines eint: Ihre Offenheit gegenüber Menschen aus anderen Ländern und Kulturen, ihre Hilfsbereitschaft, ihre Haltung gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Sie setzen sich für Menschlichkeit und Toleranz gegenüber Geflüchteten ein, auch wenn es in ihrem persönlichen Umfeld kritisch gesehen wird. Ich würde mir wünschen, dass die BIA dazu beträgt, die kritische oder ablehnende Einstellung gegenüber Flüchtlingen ins Positive zu wenden und die Menschen hinter dem Begriff zu sehen. Ich freue mich, dass viele unserer Schützlinge St. Leon-Rot inzwischen als echtes Zuhause ansehen und ihren Platz und Freunde gefunden haben.

DANKE Ute für Deine wertvolle Arbeit!

 

Oktober 2020

Wer steht hinter BIA: Erfahren Sie mehr über uns und was uns bewegt

Andrea Arnhold (57)
Andrea ist seit September 2015 Ehrenamtliche bei der BIA und war bis Herbst 2019 Vorstandsmitglied. Bei der BIA nennen wir sie "die Frau mit den 1.000 Talenten": sie ist sprachgewaltig, humorvoll, und enorm kreativ. Sie ist Dekokönigin, Torten-Weltmeisterin und Advent-im-Garten-Macherin.

Tätigkeitsbereich: Andrea ist Pate von mehreren Geflüchteten, insbesondere einer 6-köpfigen syrischen Familie. Seit zwei Jahren unterstützt sie mehrere Gambianer. Zudem zeichnet Andrea für die Leitung des Arbeitskreises „Freizeit“ verantwortlich. Andrea war bis Herbst letzten Jahres Vorstandsmitglied, und war bis dahin zuständig für die Räume der BIA, die Organisation von Festen und Freizeitaktivitäten für Kinder.

Mein bewegendstes Erlebnis mit BIA: Es gab und gibt viele bewegende und berührende Momente:
Wenn eines ‚meiner‘ Kinder eingeschult wird, oder wenn es für die Menschen, die man unterstützt, gut läuft und ein Fortschritt sichtbar wird. Aber auch Augenblicke oder Geschichten, die einen zutiefst berühren und einem unter die Haut gehen. Außerdem unsere Feste und Veranstaltungen. Und die Situationen, in denen man bei Menschen, die kaum Kontakt zu Geflüchteten haben, aufklären kann und dadurch etwas Positives bewirkt. Ich bin dünnhäutiger geworden und habe auf dem Weg auch selbst ‚Federn gelassen‘. Aber ich möchte keinen einzigen Augenblick missen - auch die schwierigen nicht.

Was zeichnet BIA aus: Wir sind eine bunt gemischte Gruppe mit vielen unterschiedlichen Talenten, Anschauungen und Hintergründen. Das ist nicht immer einfach, aber es macht so vieles, was BIA tut, überhaupt erst möglich.

Diese Erfolge haben wir bereits erzielt: Ich denke, wir haben es geschafft, vielen ‚unserer' Geflüchteten hier den Einstieg zu erleichtern, Vertrauen neu zu erlernen, Hoffnung zu finden auf ein neues Leben und Mut gemacht, neu anzufangen und weiterzumachen.

DANKE Andrea für Deine wertvolle Arbeit!

 

11. Oktober 2020

Globaler Filmherbst in St. Leon-Rot:  „Arlette – Mut ist ein Muskel“ mit Florian Hoffmann

Im Rahmen des Globalen Filmherbsts wurde am Sonntag, den 11. Oktober 2020, im JUZ Jugendzentrum St. Leon-Rot, Veranstalter: BIA – Bürger für Integration und Asyl St. Leon-Rot e. V. , der Dokumentarfilm „Arlette – Mut ist ein Muskel“ gezeigt. Die Türen des neu erbauten JUZ standen an diesem Tag für jedermann offen: Bürger der Gemeinde St. Leon-Rot, Ehrenamtliche der BIA sowie Geflüchtete, die in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben, sind der Einladung gefolgt. In einem Einführungsvortrag hielt Jutta Eichstädter, Vorstand der BIA, einen kurzen Vortrag über die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse Zentralafrikas, das zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, sodass der Film besser eingeordnet werden konnte.

Ein großes Highlight war der Filmemacher Florian Hoffmann, der an diesem Abend Rede und Antwort stand und Einblicke gegeben hat, wie es zu dem Film kam und was er dabei erlebt hat.

„Mut ist ein Muskel“, der trainiert werden muss, sonst kann er nicht aktiviert werden, wenn man ihn braucht. Und Arlette, das afrikanische Mädchen, das im Mittelpunkt des Films steht, braucht ihn regelmäßig. Arlette ist ein kriegsversehrtes Mädchen aus der Zentralafrikanischen Republik.

In Berlin wird sie in der Charité am Bein operiert und von jahrelangen Schmerzen befreit. Mit der Veränderung ihres Körpers entwickelt sich ihr Wesen. Und der Tatsache geschuldet, keine Nähe zur Familie zu haben, prägen sich ihre Werte und Sehnsüchte. Als in ihrer Heimat erneut der Krieg aufflammt und Rebellen in Bangui vorherrschen, wird aus dem geplanten OP-Aufenthalt in Deutschland ein wie es scheint längerer Aufenthalt. Arlette muss nun die Entscheidung über ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Ihre erste Reise fern von der Familie und mit den vielen neuen Eindrücken gestaltet sich schwierig. Doch eröffnet sich ihr auch eine neue Sicht auf die Welt und ins Erwachsenenwerden. Der Film lässt einen anderen Blick auf unser Gesundheitssystem zu – ein in Zeiten von Corona nicht unwichtiger Aspekt.

Der Leidensweg von Arlette begann 2002/2003, als kongolesische Söldnertruppen in die Zentralafrikanische Republik eindringen. Ihr Knie wurde bei den Auseinandersetzungen durch eine Schusswunde verletzt. Die Wunde wurde notdürftig versorgt, verheilte jedoch nie richtig. Während ihre Mutter die Wunde notdürftig mit einem Kräutersud behandelt, wird sie gefilmt: Ihre Schreie werden im Film „Carte Blanche“ (Filmemacherin Heidi Specogna) festgehalten. In der Schweiz sind einige Filmzuschauer/innen so berührt von der Szene, dass sie Arlette eine angemessene Behandlung in der Charité zukommen lassen möchten. So machte sich Arlette von ihrem Dorf, das in der Nähe der Hauptstadt Bangui liegt, ohne ihre Familie auf den Weg nach Europa.

Der Film erzählte vom Erwachsenwerden, vom Mut einer 15-jährigen, von Heimweh und fehlenden Sprachkenntnissen. Er erzählte auch davon, wie sehr Arlette in Deutschland unterstützt wurde und wie gut ihre Wunde verheilte. Doch als sie bereit war, nach Hause zurück zu fliegen, brachen in ihrer Heimat erneut kriegerische Auseinandersetzungen aus. Nun musste sie alleine entscheiden, wie es für sie weiter gehen soll.

Florian Hoffmann begleitete ihre Reise, Arlette fügte ihren eigenen Blick hinzu, mit Bildern einer Polaroid Kamera, die Hoffmann ihr geschenkt hat. Untersuchungen, Operationen, Rehabilitation, Verständigungsprobleme in der fremden Umgebung, schwierige Kommunikation mit den fernen, zu Hause Gebliebenen über Skype, und die Sprachen, die ein Körper spricht.

Der Globale Filmherbst im Süden fand in Kooperation mit der Außenstelle Stuttgart von Engagement Global, dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e. V. DEAB und dem Evangelischen Zentrum für Entwicklungsbezogene Filmarbeit EZEF statt.

 

 

Oktober 2020

Wer steht hinter BIA: Erfahren Sie mehr über uns und was uns bewegt

Ehab Farhan (25)
Ehab kommt aus dem Irak und lebt seit fünf Jahren in Deutschland. Ehab ist lustig, sprachgewandt, schlagfertig und e...in Energiebündel. Im Sommer hat er seine Ausbildung als Friseur im Centmaier Friseurstudio in St. Leon-Rot erfolgreich bestanden. Wir gratulieren Ehab und wünschen ihm auf seinem beruflichen Weg alles Gute!

Das gefällt mir in Deutschland: Die Demokratie und das das Recht auf freie Meinungsäußerung gefällt mir in Deutschland.

Das vermisse ich aus meiner Heimat: Mir fehlt meine Mutter. Ich habe sie seit über fünf Jahren nicht mehr gesehen.

Diese Erfolge habe ich dank der Unterstützung von BIA bereits erzielt: BIA hat mir sehr viel geholfen, Deutsch zu lernen und eine Arbeit zu finden. Ich arbeite seit drei Jahren als Friseur - im Juli habe ich meine Ausbildung bestanden. Vor allem die Arbeit mit den Kunden macht mir Spaß.

Was zeichnet BIA aus: Wenn ich Fragen habe oder Hilfe benötige, habe ich bei der BIA immer einen Ansprechpartner, der mich unterstützt.

 

11. Oktober 2020, 17 Uhr

Globaler Filmherbst im JUZ:  Arlette – Mut ist ein Muskel 

Wir laden Sie zum Filmnachmittag „Arlette – Mut ist ein Muskel“ am 11. Oktober in Kooperation mit dem Jugendzentrum in St. Leon-Rot ein. Wir freuen uns, den Regisseur des Dokumentarfilms, Florian Hoffmann, vor Ort begrüßen zu dürfen. Er wird über sein Filmprojekt sprechen und Fragen aus dem Publikum beantworten. Softgetränke und Popcorn können zum Selbstkostenpreis erworben werden. 

Wann: Sonntag, 11. Oktober 2020, 17:00 Uhr, Einlass 16:15 Uhr

Wo: JUZ – Jugendzentrum St. Leon-Rot, An der Autobahn 56, 68789 St. Leon-Rot

 

Veranstalter: BIA -Bürger f. Integration und Asyl St. Leon-Rot e. V. 

Film: Dokumentarfilm ab 14J. (mit zeitweisen deutschen Untertiteln zur französischen Landessprache)

 

Der Eintritt ist kostenlos.

 

Mut ist ein Muskel, der trainiert werden muss, sonst kann er nicht aktiviert werden, wenn man ihn braucht. Und Arlette, das afrikanische Mädchen, das im Mittelpunkt des Films steht, braucht diesen Muskel regelmäßig. Arlette ist ein kriegsversehrtes Mädchen aus der Zentralafrikanischen Republik. In Berlin befreit sie eine Operation von jahrelangen Schmerzen. Mit der Veränderung des Körpers entwickelt sich auch ihr inneres Wesen:.Als in ihrer Heimat erneut der Krieg aufflammt, wird aus dem geplanten Kurzaufenthalt eine Reise ohne absehbares Ende. Arlette muss erwachsen werden und die Entscheidung über ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen.

 

Die Türen des neu erbauten JUZ stehen an diesem Tag für jedermann offen. Auch für Florian Hoffmann, der diesen Film vor Ort gedreht und Arlette bei sich zuhause aufgenommen hat, als sie nicht in ihre Heimat zurückfliegen konnte. Er steht an diesem Abend Rede und Antwort, wie es zu dem Film kam und was er dabei erlebt hat. 

 

Die Durchführung der Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Vorgaben statt. Die Teilnehmerzahl ist limitiert, eine Anmeldung ist daher erforderlich. Bitte kontaktieren Sie Jutta Eichstädter (Tel. 0173-8139159 oder per Mail: jutta.eichstaedter@icloud.com).

Der Globale Filmherbst im Süden findet statt in Kooperation mit der Außenstelle Stuttgart von Engagement Global, dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. deab und dem Evangelischen Zentrum für Entwicklungsbezogene Filmarbeit EZEF.

 

 

September 2020

Wer steht hinter BIA: Erfahren Sie mehr über uns und was uns bewegt

Der Verein Bürger für Integration und Asyl St. Leon-Rot e.V. (BIA) feiert dieses Jahr seinen 5. Wir hätten unser Jubiläum gerne persönlich mit Ihnen gefeiert. Da dies aufgrund der aktuellen Corona Situation nicht möglich ist, möchten wir Ihnen gerne in regelmäßigen Abständen unsere Vereinsmitglieder und unsere Patenkinder/-familien vorstellen. Unsere Mitglieder erzählen was den BIA auszeichnet, welche Erfolge wir bereits feiern konnten und warum sie mit Herzblut dabei sind.

Falls Sie auch Lust bekommen – wir freuen uns über Ihre Zeit-, Sach- oder Geldspenden und wenn Sie uns als Vereinsmitglied unterstützen möchten.

Gerd Schmidt (67)
Gerd ist seit der ersten Geburtsstunde Vereinsmitglied bei BIA, als der Verein noch „Bürgerinitiative Asyl St. Leon-Rot“ hieß und davor Flüchtlingshelferkreis der e.V. Kirche SLR.


Tätigkeitsbereich: Laden, Soziales

Darum unterstütze ich BIA: Als Mann der 1. Stunde ist BIA wie ein Kind von mir. Bedürftigen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können ist in meinen Augen Bürgerpflicht, nicht nur aus Glaubensgründen.

Das habe ich dank der Zusammenarbeit mit den Geflüchteten gelernt: Ich bin für das was ich habe dankbarer geworden. Wenn man erfährt, was viele der Geflüchteten erlebt haben, wird einem erstmals wieder bewusst, wie gut es uns in Deutschland geht. Wir haben uns so an unseren Status und unsere Freiheit gewöhnt, dass wir vergessen haben, dass es auch anders sein kann.

Meine Vision für BIA: Dass unser Verein eines Tages nicht mehr gebraucht wird, da die Welt ein gerechter Ort geworden ist. Momentan ist dies allerdings noch eine Frage der Vision oder der Utopie!

DANKE Gerd für Deine wertvolle Arbeit!

August 2020

Das neue Normal in der BIA

Nach Corona- und Sommerpause nähern wir uns langsam wieder der Normalität an - das Neue Normal sozusagen: Alle Aktionen unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit reduzierten Teilnehmerzahlen. Unsere Ehrenamts- und Vorstandstreffen haben wir in den letzten Monaten draußen oder online abgehalten, um uns so regelmäßig auf dem Laufenden zu halten. 

Zur Zeit  finden unter Leitung von Ute von Hahn wieder Deutschkurse für Erwachsene statt und auch die Nachhilfe für Grundschulkinder wurde wieder aufgenommen. Ebenso gibt es wieder Mathe-Nachhilfe und Unterstützung für die Grundschüler - alles mit Anmeldung.Unser Laden hat wie gewohnt geöffnet und Fahrräder werden wieder bei Bedarf ausgegeben und repariert. Allen Ehrenamtlichen, die auch in diesen Zeiten unermüdlich aktiv sind, herzlichen Dank.

 

Unsere Angebote:

# Deutschunterricht: dienstags und donnerstag von 10 bis 13 Uhr

# Matheunterricht: mittwochs 18 Uhr

# Nachhife für Grundschüler: mittwochs und donnerstags

# Ladenöffnungzeiten: dienstags 10 bis 12 Uhr und donnerstags 15.30 bis 17.30 Uhr

# Möbellager: öffnet wieder am 17.09., 14.30 bis 15.30 Uhr.

 

Spendenannahme:

Derzeit können kleinere Spenden während den Öffnungszeiten abgegeben werden - wir freuen uns über Küchenuntensilien und Elektro-Kleingeräte. Wir bitten dringend davon abzusehen, uns Tüten vor unsere Tür zu stellen. In den letzten Wochen ist dies gehäuft vorgekommen. Leider mussten wir diese, da sie tagelang im Regen standen, direkt entsorgen. Was sicher gut gemeint war, kostet unser Team viel Zeit und Kraft und kommt nicht da an, wo es gewünscht und gebraucht wird. Wenn Sie sicher gehen möchten, ob die Spende gebraucht wird oder ob der Laden geöffnet ist, schreiben Sie vorab eine Mail an: spenden@asyl-st-leon-rot.de

 

Beitragseinzug:

Wir weisen darauf hin, dass wir die Mitgliedsbeiträge im September einziehen werden.  

 

Juli 2020

Das haben wir uns verdient:

Zum Abschluss unserer Masken-Aktion und zum Ferienbeginn hin haben wir uns nachdem alle wieder aus dem stillen Kämmerlein dürfen, in der St. Leoner Eisdiele getroffen. Es tat gut, die vertrauten MitstreiterInnen wieder einmal live zu sehen. Für den Einsatz haben wir uns bei allen mit einer Runde Eis bedankt.

Für die griechischen Flüchtlingslager konnten wir mit unserer Masken-Näh-Aktion 4750 Euro sammeln und spenden.

Allen ein von Herzen kommendes Dankeschön und schöne Sommerferien.

 

 

 

 

April 2020

1000 Masken in 4 Wochen!

In außergewöhnlichen Zeiten … gehen wir andere Wege, um wieder zusammenzukommen ... und gemeinsam an einem neuen Projekt weiterzuarbeiten. 

Es scheint als hätte die Welt in den letzten Wochen den Atem angehalten. Die BIA hat ihre Kern-Aktivitäten aufgrund von Corona seit Anfang März eingestellt, der Schulungsraum und unser Laden sind seither geschlossen. Doch nach einer kurzen Schockstarre haben wir neue Wege des Miteinanders gefunden und die Zeit sinnvoll genutzt, um uns weiterhin zu engagieren. Knapp 20 Leute taten sich zusammen, um Nasen-Gesichts-Masken zu nähen. Sage und schreibe 1.000 Masken wurden innerhalb von vier Wochen genäht und gegen eine Spende abgegeben. Keiner von uns hatte sich die Aktion Anfang März so vorgestellt und vermutet, dass die Nachfrage oft größer ist als die Anzahl der Masken, die wir produzieren können. Unser Ziel war von Anfang an, den Erlös den Geflüchteten zukommen zu lassen in unserer Gemeinde und in den Lagern von Griechenland. 

Ganz herzlichen Dank an unsere NäherInnen: Erika, Fadja, Ute, Joamana, Amani, Aboud, Andrea, Koni, Rosi, Omar, Regina und dem Orga-Team Angelika und Mutter, Ines, Gisela, Gaby, Cony, Silvie, Gabi.

Zum großen Erfolg trugen im Wesentlichen unsere beiden Verteilstellen bei, die sofort von unserer Idee begeistert waren: die Engel-Apotheke in Rot und die Eulen-Apotheke in St. Leon. Hier erhalten Sie gegen eine Spende eine Maske. 

 

Ihre Fahrradspende kommt an!

Seit fast fünf Jahren versorgen wir Geflüchtete und andere Bedürftige mit einem gespendetetn Fahrrad. Hans Bechberger ist hier seit Anfang an federführend, was die Annahme von Fahrradspenden, das Reparieren und die Ausstattung mit funktionierendem Licht und Klingel der Räder und die Weitervermittlung anbetrifft. Damit alles korrekt abläuft, wird die Übergabe jedes Fahrrades mit einem persönlichen Fahrradpass, in dem Gestellnummer und der neue Eigentümer eingetragen wird, dokumentiert. So kann jeder bei einer Kontrolle beweisen, dass er das Fahrrad rechtmäßig besitzt. In einige der Räder muss - bis sie fahrtauglich und verkehrssicher sind - viel Zeit investiert werden. Hans stattet jedes Rad mit Licht und Klingel aus, ölt die Ketten und übernimmt auch größere Reparaturen, wenn möglich. Fast alle Geflüchtete kennen ihn inzwischen und mit seiner ruhigen, freundlichen Art ist er bei allen beliebt und erklärt während den Öffnungszeiten, wie jeder sein Rad selbst pflegen kann. Seit einigen Wochen nun hat auch unsere Werkstatt "An der Autobahn" aufgrund von Corona geschlossen und Hans macht Pause.

Nur in In dringenden Fällen versuchen wir eine Lösung zu finden. Einige der Geflücheten sind auf ein Fahrrad angewiesen, um z.B. mitten in der Nacht zur Arbeit als Bäcker oder Altenpfleger zu kommen oder frühmorgens, wie David aus Eritrea und einige andere, als Erntehelfer in der Landwirtschaft bei einem Bauer in Rot. 

So kam die Fahrradspende kurz vor Ostern grade recht und gleich mehrere Räder konnten am Wochenende eine neue, glückliche Besitzerin oder Besitzer finden. Holger Maier übernahm die Abholung und Übergabe der Räder an David und Robel aus Eritrea sowie an eine neu angekommene Familie aus Nigeria.

Wir bedanken uns bei allen, die ein Rad spenden - Sie können sicher sein, dass sie ankommen und gebraucht werden sowie Hans und Holger, für die wichtige Arbeit.

 

 

 

 

Februar 2020

Was mit Ihren Spenden geschieht....

Von Anfang an unterstützen uns viele Bürger St. Leon-Rots bei unseren Aktivitäten. Der 2. Samstag im Monat ist ein fester Termin für unsere Spendenannahme (Ausnahme Juli, August, Dezember) für unseren Laden im Salero. Dieser dient vor allem als Umschlagplatz für Kleider, Schuhe, Küchenutensilien, Bettwäsche und Klein-Elektrogeräte. Die Öffnungszeiten am Dienstag und Donnerstag werden rege genutzt und sind vor allem für alle Neuankommenden in der Gemeinde eine Riesenhilfe. Sie erhalten bei Ankunft Gutscheine, mit denen sie sich das Wichtigste im Haushalt anschaffen können.

 

Gleiches gilt für unser Möbel-Lager. Die Gemeinde hat uns Platz in einer Halle neben dem ehemaligen Jugendzentrum zur Verfügung gestellt, in dem wir gespendete Möbel sowie Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke lagern können. Donnerstag nachmittag öffnen wir die Türen und jeder, der etwas benötigt, kann dieses für wenig Geld erwerben. Conny und Rainer übernehmen die Organisation und den Transport. Sie entscheiden, was gerade gebraucht wird, bauen die Möbel ab, bringen sie ins Lager, liefern sie wieder aus und helfen beim Aufbau. Im Idealfall, wie auf dem Foto hier Yacub und Bai, sind die Interessierten dabei und unterstützen die Aktion. Für viele Geflüchtete ist dies eine große Hilfe, da wenige bisher über einen Führerschein, geschweige denn über ein geeignetes Fahrzeug und Werkzeuge verfügen. Von den Anbietern hören wir oft den Satz: "Wird dies und jenes bei Euch benötigt, ansonsten kommt es auf den Sperrmüll." Meist sind die Möbel noch in gutem Zustand und können ohne Aufwand weiterhin benutzt werden. Auch für die "Altbesitzer" ist dies ein gutes Gefühl und eine konkrete Hilfe, da wir abbauen, tragen und transportieren. 

 

Wenn Sie gut erhaltene Möbel haben, die sie gerne sinnvoll weitergeben möchten, schreiben Sie eine Mail an: spenden@asyl-st-leon-rot.de.

 

Sa. 16.05., MA+HD
Rettungskette für Menschenrechte

Die Organisation Hand in Hand – Rettungskette für Menschenrechte plant eine europaweite Aktion am 16. Mai 2020, der wir uns anschließen möchten. Weiterhin sterben Menschen im Mittelmeer auf dem Weg in einen sicheren Hafen. Immer wieder werden in aller Welt Menschenrechte missachtet. Das Zeichen: Eine Menschenkette, die von Norddeutschland bis zum Mittelmeer reicht, quer durch Deutschland, Österreich bis nach Italien. Für unsere Region gibt es Hauptstellen in und um Mannheim und Heidelberg. Wir möchten dabei sein.

 

Januar 2020

Los geht's: Unser Planungstreffen im Januar

Zu unserem 1. Planungstreffen für 2020 trafen sich Vorstand und engagierte Ehrenamtliche, um den Kurs für 2020 festzulegen. Guido Geber, 1. Vorsitzender der BIA, moderierte den Abend und veranlasste ein Brainstorming, bei dem jeder die Themen benennen konnte, die wir in 2020 für wichtig empfinden und umsetzen wollen.

Schwerpunkte für 2020 wurden erarbeitet, nach dem Motto Gutes beibehalten, weniger Gutes verbessern und alles, was keine Resonanz findet, einzustellen. Laden, Spenden, Möbeltransporte, Fahrradreparaturen werden beibehalten, ebenso der individuelle Deutschunterricht und die Freizeit- und Kinderaktionen. Verstärkt werden soll die Unterstützung von Kindern und Auszubildenden, die stärkere Einbeziehung von Migranten ins Ehrenamt, spezielle Themen-Sonntagscafés und Veranstaltungen. Unter anderem wird es im Juli wieder ein Sommerfest geben sowie eine Ferienspaß-Aktion.

Um all das umsetzen zu können, brauchen wir weiterhin Ehrenamtliche, die Verantwortung übernehmen. Auch in 2020 werden wir wieder Geflüchtete in die Anschlussunterbringung übernehmen. Bis Anfang Februar sind 12 Personen aus unterschiedlichen Herkunftsländern angekündigt. Sie werden wir mit einem Willkommens-Besuch, einem Ordner mit unseren Angeboten und wichtigen Informationen sowie Gutscheinen für unseren Laden begrüßen.

Wir gehen davon aus, dass der Betreuungsbedarf in den ersten Monaten groß sein wird. Deshalb suchen wir Menschen, die Zeit und Lust haben, bei uns mitzuwirken: als Pate, Sprachmittler, Helfer bei Freizeit- und Kinderaktionen.

Wenn Sie Interesse haben, mitzumachen bei einer spannenden, interessanten, sinnvolle Aufgabe, dann schreiben Sie uns eine kurze Mail an: vorstand@asyl-st-leon-rot.de. Wir freuen uns auf Sie!

Öffnungszeiten unseres Ladens:

Dienstags, 10 bis 12 Uhr

Donnerstags, 15.30 bis 17.30 Uhr

   

Das Möbellager informiert

Die Öffnungszeiten des Möbellagers am Bauhof haben sich geändert!
Donnerstags von 14:00 - 15:00 Uhr sind Conni und Reiner ab sofort nur noch nach vorheriger Vereinbarung im Einsatz.
Bitte einfach per Email Kontakt aufnehmen, dann können sie sich melden und Details besprechen:
moebel@asyl-st-leon-rot.de